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Was kostet ein Hausabriss?

Wenn ein Haus nicht mehr gefällt oder die Sanierung nicht wirtschaftlich ist, so bleibt am Ende nur der Hausabriss. Natürlich stellt sich im Zusammenhang mit einem Hausabriss, auch die Frage nach den Kosten? Eines kann man vorab schon verraten, bei einem Hausabriss muss man mehr bedenken, als man so glaubt.

Das sind die Kosten bei einem Hausabriss

LKW Laster für den Bauschutt und ein Bagger, mehr braucht es nicht für einen Hausabriss. So werden sicherlich viele Menschen denken, doch da täuscht man sich gewaltig. Bei einem Hausabriss gibt es nämlich eine Vielzahl an Punkte zu beachten, die sich letztlich auch auf die Kosten auswirken können. Schließt sich zum Beispiel direkt an Haus ein anderes Haus an, so kann man hier nicht einfach abreisen. Vielmehr geht es hier dann auch um Punkte, wie Sicherung und Vermeidung von Schäden am anderen Haus. Oder aber auch die Abrissmethode kann je nach Haus verschieden sein. Das kann insbesondere dann der Fall sein, wenn zum Beispiel das Haus nicht so gut zugänglich ist. Aber auch beim Haus selbst, kann es maßgebende Faktoren geben.

So zum Beispiel wenn mit Schadstoffen belastende Baustoffe verbaut sind. Der Klassiker ist hierbei das Asbest-Dach. Hat man sowas, kann man hier nicht einfach mit einem Bagger einen Abriss machen. Vielmehr muss hier hat dann der Abriss vom Dach von Hand und unter Einhaltung von strengen Sicherheitsmaßnahmen erfolgen. Gerade weil man viel bei einem Hausabriss zu beachten ist, ist der erste Kostenblock die Abrissplanung. Zudem gehört zur Abrissplanung auch die behördlichen Aspekte. Hier insbesondere die Einholung von einer Abbruchgenehmigung. Denn ohne Genehmigung darf man nicht so einfach ein Haus abreisen. Dann muss man die Baustelle einrichten, was der zweite Kostenblock ist. Erst beim dritten Kostenblock ist man bei den reinen Abrisskosten. Hat das Haus einen Keller, so kann es mit Fundament ausfüllen oder auch die Baugrube mit Erde auffüllen, als einen zusätzlichen Kostenblock. Und letztlich muss man noch den ganzen Bauschutt fachgerecht entsorgen.

Beispiel Abrisskosten für ein 120 m² Haus

LeistungPreis
Planung1.000 Euro
Entkernung sowie Schadstoffbeseitigung3.000 Euro
Abbruch10.000 Euro
Entsorgung3.000 Euro
Erdarbeiten3.000 Euro

Somit belaufen sich beispielhaft die Kosten auf Rund 20.000 Euro für ein 120 Quadratmeter Haus.

Vergleichen macht Unterschiede sichtbar

Ungefähr kann man bei einem Hausabriss die Kosten mit 50 bis 100 Euro pro Quadratmeter beziffern. Wobei gerade aber belastende Baustoffe und der meist intensive Ausbau und deren Entsorgung, die Baukosten schnell in die Höhe treiben können. Pauschal lassen sich die Kosten nicht sagen. Alleine da hier natürlich auch der Faktor Abrissfirma kommt.

So gibt es hier je nach Abrissfirma unterschiedliche Ansätze bei der Berechnung von Kosten der Baumaschinen oder den Kosten für die Arbeitszeit. Auch kommt es natürlich darauf an, für was man die Abrissfirma alles beauftragt. So gibt es natürlich auch bei einem Abriss die Option von Eigenleistungen. Sei es die Verbesserung der Zugänglichkeit zum Objekt oder auch die Entkernung. Das kann sich natürlich am Ende durch eine Reduzierung bei den Abrisskosten, bemerkbar machen. Die ganzen Unterschiede die es aber gibt, müssen für einen Kunden nicht unbedingt von Nachteil sein.

Von diesen Preisunterschieden zwischen den Abrissfirmen kann man nämlich auch profitieren. Um das aber tun zu können, sollte man vor der Beauftragung einer Abrissfirma, immer mehrere Angebote von Abrissfirmen einholen. Anhand der Unterschiede kann man nämlich nicht nur eventuelle Leistungsunterschiede erkennen, sondern auch vorhandene Preisunterschiede. Und gerade von diesen Preisunterschiede kann man am Ende je nach Entscheidung profitieren. Und hierbei bei den Abrisskosten noch profitieren.

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