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Was kostet ein Container?

Die Bestellung eines Containers lohnt sich, wenn bei einer Baumaßnahme oder einer Auflösung des Haushaltes riesige Mengen an Müll anfallen. Die Preise für einen Container hängen von der Größe des Containers, der Art des Abfalls, der Mietdauer, der Region und der Mietfirma ab. Die Kosten können 150 Euro, aber auch über 1.000 Euro betragen. Pro Tonne fallen Kosten von 10 Euro bis 240 Euro an, abhängig von der Art des Abfalls.

Kostenfaktoren für einen Container

Entscheidend für den Preis eines Abfallcontainers ist die Art des Abfalls. Bauschutt kostet nicht so viel wie Baumischabfall. Die Entsorgung bei unreinem Abfall ist viel anspruchsvoller, weil dieser Abfall zuerst aufgegliedert werden muss. Die Kosten hängen auch von der Art und der Größe des Containers ab. Wenn der Container für eine längere Zeit steht, zahlt man pro Tag noch zusätzliche Gebühren. Für den Preis ist es ebenfalls wichtig, ob es um ein Pauschalangebot geht oder ob man pro Tonne zahlen muss. Pauschalangebote sind empfehlenswert ab einer großen Menge an Abfall.

Kosten nach Art des Abfalls

Es gibt verschiedenen Arten von Abfällen und demnach auch unterschiedliche Preise. Bauschutt, Leichtbaustoffe, Gartenabfälle, Gips, Sperrmüll, Baumischabfälle, Abbruchholz, Metall- und Schrottabfälle kosten unterschiedlich. Die Preise liegen zwischen 10 Euro und 240 Euro pro Tonne. Die Kosten für den Transport bedeuten die Lieferung sowie den Abtransport und liegen zwischen 65 Euro und 140 Euro.

Kosten pro Tonne

Abfallart Preis pro Tonne
Bauschutt (rein)15 Euro bis 65 Euro
Boden-/ Erdaushub10 Euro bis 75 Euro
Grünschnitt40 Euro bis 70 Euro
Gipskarton70 Euro bis 130 Euro
Sperrmüll120 Euro bis 200 Euro
Baumischabfälle180 Euro bis 300 Euro
Holz40 Euro bis 150 Euro

Pauschalangebote und Zusatzkosten

Manche Containerdienste bieten nur Pauschalpreise an. Diese Preise setzen sich aus der Lieferung, Abholung, Entsorgung sowie Gebühr für eine bestimmte und im Voraus festgesetzte Zeit zusammen. Unterschiedliche zusätzliche Kosten können ebenfalls entstehen. Wenn der Container auf einem öffentlichen Grund steht, ist eine schriftliche Erlaubnis nötig. Manche Containerdienste können diese Erlaubnis bekommen, was jedoch zusätzliche Kosten bedeutet.

Wenn es zu einer zeitlichen Verzögerung während des Aufstellens kommt, können auch Wartezeiten in Rechnung gestellt werden. Bei einem Übertreten der Standzeit kommt es ebenfalls zu zusätzlichen Gebühren. Wenn das Gewicht des Abfalls überschritten wird, werden zusätzliche Kosten berechnet. Dr unreine Abfall verursacht die größten zusätzlichen Kosten. Wenn Stoffe im Container entsorgt werden, die der Art des Abfalls nicht entsprechen, muss mit zusätzlichen Gebühren gerechnet werden. Manche Firmen stellen den Preis für einen Mischcontainer in Rechnung.
Sollte der Container beim Beladen mit Abfall beschädigt werden, können Zusatzkosten entstehen.

Kosten für Pauschalangebote

Abfallart Beispielpreis für 5m³
Bauschutt150 Euro bis 500 Euro
Boden-/ Erdaushub200 Euro bis 300 Euro
Grünschnitt150 Euro bis 200 Euro
Gipskarton250 Euro bis 450 Euro
Sperrmüll250 Euro bis 400 Euro
Baumischabfälle400 Euro bis 800 Euro
Holz150 Euro bis 350 Euro

Standzeiten

Bei den Pauschalpreisen sind Standzeiten zwischen einer und zwei Wochen im Preis beinhaltet. Wenn pro Tonne gezahlt wird, ist im Preis eine Gebühr für den Transport und eine Standzeit von ebenfalls einer bis zwei Wochen enthalten. Sollten diese Zeiten überschritten werden, entsteht eine Gebühr pro Tag oder pro Woche.

Kostenfaktoren im Überblick

Die Preise für einen Container hängen zusammengefasst von folgenden Faktoren ab:

  • dem Ort, wo der Container aufgestellt wird (Region, Bundesland)
  • von der Art der Berechnung (Anlieferung/Abholung)
  • Verrechnung pro Gewicht oder Containerpauschale
  • von der Größe des Containers
  • von der Standzeit
  • ob das Aufstellen auf einem öffentlichen Grund erfolgt
  • von dem Standort sowie der Gestaltung der Preise des Anbieters.

Viele Kommunen bieten einmal pro Jahr eine kostenlose Abholung des Sperrmülls an. Die Mengen, die dafür erlaubt sind, sind meistens zu klein.

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Finanzen Lifestyle

Was kosten ein Immobilienmakler?

Ein Immobilienmakler hilft bei der Suche oder beim Verkauf sowie der Vermietung einer Immobilie. Viele haben Angst vor zu hohen Maklerpreisen. Grundsächlich liegt die Maklerprovision zwischen 3 Prozent und 7,5 Prozent des Kaufpreises der Immobilie. Die Provision hängt von der Situation auf dem Markt, der Art und dem Preis von der Immobilie und von der Form des Vertrages ab.

Immobilienart

Am Anfang wird geklärt, um welche Art von Immobilie es geht und auf welche Weise diese Immobilie an den Kunden weitergegeben werden sollte. Es wird zwischen Privat- sowie Gewerbeimmobilien und Kauf, bzw. Verkauf sowie Mieten/Vermieten unterschieden.

Beauftragung eines Maklers, um eine Immobilie zu kaufen

Die Maklerprovision ist bei einer Privat- sowie bei einer Gewerbeimmobilie frei verhandelbar und hängt vom Kaufpreis der Immobilie sowie von den Provisionssätzen ab. Beim Kaufen kommen noch die Kosten für den Notar sowie den Grundbucheintrag dazu.

Beauftragung eines Maklers, um eine Immobilie zu verkaufen

Auch beim Verkaufen einer Immobilie ist die Maklerprovision frei verhandelbar. Diese Provision hängt ebenfalls vom Kaufpreis der Immobilie sowie den Provisionssätzen ab. Auch hier kommen die Kosten für den Notar und den Grundbucheintrag hinzu.

Beauftragung eines Maklers, um eine Immobilie anzumieten

Das Wohnungsvermittlungsgesetz bestimmt die Höhe der Maklerprovision beim Anmieten von privaten Immobilien auf bis zu zwei Nettokaltmieten plus Mehrwertsteuer. Beim Anmieten von einer gewerblichen Immobilie hängt die Maklerprovision von der Anzahl der Monatsmieten ab. Die Miete wird aus dem ortsüblichen Preis pro Quadratmeter berechnet.

Beauftragung eines Maklers, um eine Immobilie zu vermieten

Bei der Vermietung von einer gewerblichen Immobilie ist das Bestellerprinzip gültig: Derjenige, der den Makler beauftragt, bezahlt ihn auch. Die Maklergebühren sind nicht fest und werden abhängig von der Zahl der monatlichen Miete frei verhandelt. Das Wohnungsvermittlungsgesetz regelt die Höhe der Maklerprovision auf bis zu zwei Nettokaltmieten plus Mehrwertsteuer.

Bevor man einen Vertrag abschließt, muss die Höhe der Provision mit dem Makler vereinbart werden. Die Provision bindet sich dennoch an einen bestimmten Rahmen, welcher von den marktüblichen Regulierungen des Bundeslandes bestimmt wird. Die Provision wird zwischen dem Käufer und dem Verkäufer geteilt oder nur vom Käufer, bzw. Verkäufer getragen. Abhängig vom Bundesland liegt die Maklerprovision zwischen 3,57 Prozent und 7 Prozent des Kaufpreises.

Festpreismakler

Es gibt noch eine andere Möglichkeit, einen Makler zu beauftragen. Beim Festpreismakler hängt die Auszahlung nicht vom Verkauf ab. Der Auftraggeber und der Makler vereinbaren ein Fixum, die Maklerpauschale, und keine Maklerprovision. Man bekommt Leistungen zur Immobilienvermarktung, wie beispielsweise eine Werteinschätzung, die Schaltung einer Anzeige, die Führung von Verhandlungen.

Unerlaubte Maklergebühren

Zu den unerlaubten Gebühren zählen beispielsweise die Service- sowie die Übergabegebühren, Verwaltungspauschalen, Besichtigungsgebühren. Ein Anspruch auf eine Provision kann erst dann erhoben werden, wenn ein Maklervertrag, Kauf-, Miet- oder Pachtvertrag abgeschlossen wurde.
Kein Anspruch auf eine Provision besteht, wenn der Makler und der Eigentümer dieselbe Person sind, wenn der Kaufvertrag nicht mit einer dritten Person geschlossen wurde und wenn der Makler einen Fehler begeht.

Für die Beauftragung eines Maklers entstehen keine Kosten. Kosten entstehen nur in einem Erfolgsfall.

Maklerprovisionen Höhe nach Bundesländern

Brandenburg7,14in %
Berlin7,14in %
Hamburg6,25in %
Mecklenburg-Vorpommern5,95in %
Niedersachsen5,95in %
Bremen5,95in %
Hessen5,95in %
Rheinland-Pfalz4,76in %
Nordrhein-Westfalen4,76in %
Baden-Württemberg3,57in %
Schleswig-Holstein3,57in %
Bayern3,57in %
Thüringen3,57in %
Saarland3,57in %
Sachsen3,57in %
Sachsen-Anhalt3,57in %

Quelle: Statista 2011 / Sueddeutsche Zeitung, Nr. 220, 23.09. 2011, Seite V2/1

Kaufnebenkosten nach Bundesländern

Brandenburg13,64in %
Berlin13,14in %
Hamburg12,25in %
Niedersachsen11,95in %
Bremen11,95in %
Nordrhein-Westfalen11,26in %
Rheinland-Pfalz11,26in %
Mecklenburg-Vorpommern10,95in %
Hessen10,95in %
Thüringen10,07in %
Schleswig-Holstein10,07in %
Baden-Württemberg10,07in %
Sachsen10,07in %
Saarland9,57in %
Sachsen-Anhalt9,57in %
Bayern8,57in %

Quelle: Statista 2011 / Süddeutsche Zeitung, Nr. 220, 23.09. 2011, Seite V2/1