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Was kostet ein Steinteppich?

Der Steinteppich gewinnt als moderner Bodenbelag zunehmend an Beleibtheit. Er ist besonders pflegeleicht und langlebig. Damit der Bodenbelag lange schön bleibt, sollte er aus hochwertigen Materialien bestehen. Die Kosten für eine Verlegung können bereits bei der Planung überschlagen werden.

Die Vor- und Nachteile eines Steinteppichs

Der Steinteppich ist ein beliebter und moderner Bodenbelag, der für den Innen- und Außenbereich geeignet ist. Er kann vielseitig eingesetzt werden, benötigt aber einen hohen Materialaufwand. Da der Steinteppich nur von erfahrenen Handwerkern verlegt werden sollte, muss man mit relativ hohen Kosten für den Bodenbelag rechnen. Dafür entsteht mit dem Steinteppich ein Boden, der besonders strapazierfähig und pflegeleicht ist. Der Steinteppich kann Feuchtigkeit und Staub aufnehmen, sodass er rutschhemmend und gut für Allergiker geeignet ist. Zusätzlich eignet sich der Steinteppich für die Kombination mit einer Fußbodenheizung und wirkt schallschluckend. Die fugenfreie Verlegung macht diesen Bodenbelag besonders hygienisch und pflegeleicht. Er kann einfach abgesaugt oder feucht gewischt werden.

Wie viel kostet ein Steinteppich?

Die Kostenfaktoren eines Steinteppichs setzen sich aus den gewählten Materialien und dem Arbeitsaufwand des Handwerkers zusammen. Im Preis enthalten sind die Grundierung, das Bindemittel, die Steine, eine optionale Porenversiegelung und die professionelle Verlegung. Die Verlegung auf Außenflächen ist in der Regel teurer, da eine Abdichtung und UV-Stabile Harze benötigt werden. Für Innen- und Außenflächen können die Kosten pro Quadratmeter überschlagen werden, um einen unverbindlichen Kostenvoranschlag planen zu können.

Kosten:pro m²
Grundierung5 bis 15 Euro
Belag30 bis 100 Euro
Oberflächenversiegelung8 bis 15 Euro
Arbeitskosten80 bis 120 Euro

Die Kosten setzen sich aus den verwendeten Materialien zusammen. Die benötigte Qualität ist dabei abhängig vom Verwendungszweck und der zu verlegenden Fläche.

Beliebte Gesteinsarten

Für einen Steinteppich werden besonders oft Marmor oder Quarz gewählt. Marmor eignet sich besonders für den Innenbereich, während oft für den gewerblichen Bereich verwendet wird. Auch die Körnungsgröße des Gesteins ist ausschlaggebend für die Kosten des Bodenbelags. Bei einer größeren Körnung muss man mehr Kosten einberechnen, da mehr Material benötigt wird und das Bindemittel großzügiger verwendet wird.

Die Grundierung

Eine hochwertige Grundierung ist wichtig für die Haftung des Gesteins. Damit der Steinteppich viele Jahre hält, ist eine Kostenreduktion bei dem verwendeten Material nicht zu empfehlen. Zudem sollte aus das Zusammenspiel von Bindemittel und Grundierung geachtet werden, damit eine zu große Menge nicht die Haltbarkeit mindert. Erfahrende Handwerker geben zudem Quarzsand dazu, der für eine zusätzliche Haftung sorgt.

Das Bindemittel

Die Kosten für das Bindemittel sind abhängig von der Art und der Menge der verwendeten Materialien. Ein beliebtes Bindemittel ist Zwei-Komponenten-Epoxidharz. Es sollte allerdings nur in Bereichen verwendet werden, die eine geringe UV-Einwirkung aufweisen. In Außenbereichen werden meist PU-Harze verwendet, die stärker beansprucht werden können und UV-Stabil sind. Durch diese Faktoren und bei einer größeren Menge steigt der Preis für das Bindemittel.

Die Porenversiegelung

Eine Porenversiegelung kann abschließend optional durchgeführt werden. Sie wird besonders für Feuchträume wie das Badezimmer oder die Küche empfohlen. Sie trägt dafür Sorge, dass das Wasser verdunsten kann. In Außenbereichen ist eine Versiegelung meist nicht notwendig, da das Wasser dort über eine wasserdichte Oberfläche abfließt. Die Porenversiegelung lohnt sich zudem, wenn der Steinteppich nass gewischt werden soll. Ohne eine Versiegelung sonst tiefer in die Poren eingearbeitet.

Wie wird ein Steinteppich verlegt?

Da ein Steinteppich durch die geringe Offenzeit seiner Flüssigmischung schnell, genau und sauber verlegt werden muss, sollte er nur von einem professionellen Handwerker verlegt werden. Zu Beginn der Arbeit wird eine Grundierung auf den Boden aufgetragen. Anschließend werden Bindemittel und Gestein gemischt, um anschließend aufgespachtelt zu werden. Dabei ist das richtige Mischverhältnis entscheidend für die Haltbarkeit des Steinteppichs. Eine abschließenden Porenversiegelung kann vorgenommen werden. Nach der Versiegelung härtet der Bodenbelag in der Regel innerhalb von sieben Tagen aus. Er ist jedoch nach 24 Stunden bereits betretbar und die ersten Möbel kann man nach zwei Tagen aufstellen.

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Lifestyle

Was kostet der Führerschein?

In Deutschland besaß im Jahr 2015 fast jeder fünfte einen Führerschein der Klasse B. Natürlich wünschen sich viele Menschen diese Freiheit, wobei die Frage nach den Kosten entsteht. Wichtig ist hierbei in welchem Bundesland jemand wohnt, denn in Bayern ist der Führerschein am teuersten. Wesentlich günstiger ist es in Sachsen-Anhalt. Doch natürlich würde sich für den Führerschein ein Umzug nicht lohnen, auch wenn es in einem anderen Bundesland vielleicht günstiger ist. Die Gesamtkosten betragen ungefähr 1.200 bis 2.750 Euro, was dann doch schon eine stolze Summe sein kann. Dennoch hängen die Gesamtkosten für einen Führerschein sehr stark davon ab, ob jemand bei der ersten Prüfung besteht oder mehrere Anläufe benötigt. Wir gehen aber hier vom besten Fall aus!

Wie setzen sich diese Kosten zusammen?

Zu berücksichtigen sind hier auch die Kosten die bei den Fahrschulen entstehen können. Gerade hier gibt es regional bedingt die größten Preisdifferenzen. Dabei können sich die Kosten bis zu 1.000 Euro unterscheiden, wobei dies auch auf die Region und das Bundesland ankommt. Führend bei den Kosten ist hierbei Bayern, also muss hier für den Führerschein am meisten bezahlt werden. Hingegen in Sachsen-Anhalt ist das Fahren lernen im Gegensatz zu Bayern noch am günstigsten. Doch nicht nur das Fahren lernen kostet Geld, sondern es entstehen noch weitere Kosten. So muss die Anmeldegebühr der jeweiligen Fahrschule und die damit verbundenen, auch als Theorie bekannt, mit eingerechnet werden. Hinzu kommt ein Sehtest, der natürlich beim Augenarzt durchgeführt werden muss. Ebenso müssen. der erste Hilfekurs, das Lernmaterial dazugerechnet werden. Diese Kosten entstehen schon direkt zum Anfang, ohne das bis dahin eine Fahrstunde gemacht worden ist. Natürlich geht es nicht ohne praktische Praxis, also die Fahrstunden. Die Mindestanzahl betragen ungefähr 24 Fahrstunden, wovon 12 Sonderfahrten sind. Zusätzlich kommen dann noch die Anmeldung zu den Prüfungen hinzu. Diese sind dann in die Theorie und Praxis aufgeteilt. An die Führerscheinstelle muss auch noch ein gewisser Betrag gezahlt werden, wodurch sich dann doch ein erheblicher Betrag zusammenrechnen lässt.

Weitere Kosten können für das begleitete Fahren entstehen, also wenn ein Jugendlicher der erst 17 Jahre ist, mit einer Begleitperson fahren lernen möchte. Dieser Antrag kostet dann ca. 20 Euro und muss bei der Führerscheinstelle beantragt werden. Natürlich benötigt jeder noch Passbilder für den Führerschein, die ungefähr 6 oder 30 Euro kosten. Dies hängt davon ab, ob jemand zum Fotograf geht, oder die Bilder an einem Automaten macht. Wer dann die Prüfung nicht bestanden hat, der muss sich erneut Fahrstunden kaufen. Hier können die einzelnen Fahrstunden sogar teurer sein, als dies bei normalen Übungsstunden der Fall ist. Damit dann doch der Führerschein machen möchte, der muss hierfür schon einmal mehr Geld einplanen.

So setzen sich die Führerscheinkosten zusammen

BezeichnungKosten
Anmeldegebühr der Fahrschule inkl. dem theoretischen Teil in der Fahrschule0 bis 350 Euro
Sehtest beim Augenarzt7 Euro
Erste-Hilfe-Kurs20 bis 60 Euro
Lernmaterial0 bis 150 Euro
Fahrstunden (24 Übungsfahrten, davon 12 Sonderfahrten)850 bis 2.000,- Euro
Anmeldung zur Prüfung (Theorie und Praxis)250 bis 300 Euro
Führerscheinstelle35 bis 50 Euro

Wichtig und sollte jeder Führerscheinbesitzer wissen!

Wer seinen Führerschein verliert, sollte dies direkt zur Anzeige bringen. Wird das nicht gemacht, kann dies unter Umständen wieder Geld kosten. Hierbei handelt es sich um ein Bußgeld und beträgt in der Regel 10 Euro. Zusätzlich entstehen für einen neuen Führerschein wieder kosten, die sich von Gemeinde zu Gemeinde unterscheiden können. Hier kann dann mit Kosten ab 35 Euro gerechnet werden. Ebenfalls können Kosten für die eidesstaatliche Versicherung kommen. Also sollte jeder seinen Führerscheinverlust direkt melden, um dann unnötige Kosten zu sparen.

Was wird an Fahrstunden benötigt?

Dabei gibt es ein gewisse Anzahl an Pflichtstunden, die vorgeschrieben ist. Diese Pflichtstunden betreffen die praktischen Fahrstunden genauso wie die Theorie. So sind 14 Stunden für die Theorie vorgesehen, die in 12 Doppelstunden genommen werden können. Hierbei wird der Grundstoff vermittelt. Zwei weitere Doppelstunden sind für weitere Zusatzstoffe vorgesehen. Dabei entspricht eine Doppelstunden jeweils 45 Minuten, also insgesamt 90 Minuten. Somit können für den Führerschein schon einige Kosten eingeplant werden, bis dann jemand endlich den Führerschein besitzt. Dabei sind die Pflichtstunden abzuleisten, genauso wie Überlandfahrten, Autobahnfahrten und Nachtfahrten zu berücksichtigen. Diese kosten in der Regel mehr als Normalstunden.

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Handwerker

Was kostet ein Hausabriss?

Wenn ein Haus nicht mehr gefällt oder die Sanierung nicht wirtschaftlich ist, so bleibt am Ende nur der Hausabriss. Natürlich stellt sich im Zusammenhang mit einem Hausabriss, auch die Frage nach den Kosten? Eines kann man vorab schon verraten, bei einem Hausabriss muss man mehr bedenken, als man so glaubt.

Das sind die Kosten bei einem Hausabriss

LKW Laster für den Bauschutt und ein Bagger, mehr braucht es nicht für einen Hausabriss. So werden sicherlich viele Menschen denken, doch da täuscht man sich gewaltig. Bei einem Hausabriss gibt es nämlich eine Vielzahl an Punkte zu beachten, die sich letztlich auch auf die Kosten auswirken können. Schließt sich zum Beispiel direkt an Haus ein anderes Haus an, so kann man hier nicht einfach abreisen. Vielmehr geht es hier dann auch um Punkte, wie Sicherung und Vermeidung von Schäden am anderen Haus. Oder aber auch die Abrissmethode kann je nach Haus verschieden sein. Das kann insbesondere dann der Fall sein, wenn zum Beispiel das Haus nicht so gut zugänglich ist. Aber auch beim Haus selbst, kann es maßgebende Faktoren geben.

So zum Beispiel wenn mit Schadstoffen belastende Baustoffe verbaut sind. Der Klassiker ist hierbei das Asbest-Dach. Hat man sowas, kann man hier nicht einfach mit einem Bagger einen Abriss machen. Vielmehr muss hier hat dann der Abriss vom Dach von Hand und unter Einhaltung von strengen Sicherheitsmaßnahmen erfolgen. Gerade weil man viel bei einem Hausabriss zu beachten ist, ist der erste Kostenblock die Abrissplanung. Zudem gehört zur Abrissplanung auch die behördlichen Aspekte. Hier insbesondere die Einholung von einer Abbruchgenehmigung. Denn ohne Genehmigung darf man nicht so einfach ein Haus abreisen. Dann muss man die Baustelle einrichten, was der zweite Kostenblock ist. Erst beim dritten Kostenblock ist man bei den reinen Abrisskosten. Hat das Haus einen Keller, so kann es mit Fundament ausfüllen oder auch die Baugrube mit Erde auffüllen, als einen zusätzlichen Kostenblock. Und letztlich muss man noch den ganzen Bauschutt fachgerecht entsorgen.

Beispiel Abrisskosten für ein 120 m² Haus

LeistungPreis
Planung1.000 Euro
Entkernung sowie Schadstoffbeseitigung3.000 Euro
Abbruch10.000 Euro
Entsorgung3.000 Euro
Erdarbeiten3.000 Euro

Somit belaufen sich beispielhaft die Kosten auf Rund 20.000 Euro für ein 120 Quadratmeter Haus.

Vergleichen macht Unterschiede sichtbar

Ungefähr kann man bei einem Hausabriss die Kosten mit 50 bis 100 Euro pro Quadratmeter beziffern. Wobei gerade aber belastende Baustoffe und der meist intensive Ausbau und deren Entsorgung, die Baukosten schnell in die Höhe treiben können. Pauschal lassen sich die Kosten nicht sagen. Alleine da hier natürlich auch der Faktor Abrissfirma kommt.

So gibt es hier je nach Abrissfirma unterschiedliche Ansätze bei der Berechnung von Kosten der Baumaschinen oder den Kosten für die Arbeitszeit. Auch kommt es natürlich darauf an, für was man die Abrissfirma alles beauftragt. So gibt es natürlich auch bei einem Abriss die Option von Eigenleistungen. Sei es die Verbesserung der Zugänglichkeit zum Objekt oder auch die Entkernung. Das kann sich natürlich am Ende durch eine Reduzierung bei den Abrisskosten, bemerkbar machen. Die ganzen Unterschiede die es aber gibt, müssen für einen Kunden nicht unbedingt von Nachteil sein.

Von diesen Preisunterschieden zwischen den Abrissfirmen kann man nämlich auch profitieren. Um das aber tun zu können, sollte man vor der Beauftragung einer Abrissfirma, immer mehrere Angebote von Abrissfirmen einholen. Anhand der Unterschiede kann man nämlich nicht nur eventuelle Leistungsunterschiede erkennen, sondern auch vorhandene Preisunterschiede. Und gerade von diesen Preisunterschiede kann man am Ende je nach Entscheidung profitieren. Und hierbei bei den Abrisskosten noch profitieren.

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Handwerker

Was kostet der Fliesenleger?

Fliesen gehören in vielen Wohnbereichen und selbst im Außenbereich zu den beliebtesten Wand- und Bodenbelägen. Vor allem in der Küche und im Bad sind sie ein wichtiger Bestandteil der Inneneinrichtung, da sie die Feuchtigkeit in diesen Räumen besonders gut vom Mauerwerk fern halten. Der Nachteil ist jedoch, wenn neue Fliesen verlegt werden müssen. Dies ist keine so leichte Aufgabe wie das Streichen von Wänden und selbst das Verputzen oder Tapezieren ist beträchtlich einfacher. Aus diesem Grund wird in der Regel ein Fliesenleger mit dieser Aufgabe betraut. Doch wie hoch sind die Kosten und wie setzen sie sich zusammen?

Der richtige Fliesentyp: Steingut, Steinzeug, Naturstein

Einer der drei wichtigsten Kostenfaktoren sind die Fliesen selbst. Hier gibt es teilweise enorme Unterschiede. Zunächst ist es wichtig die verschiedenen Typen zu kennen. Steingut, Steinzeug – klingt ähnlich, ist es aber nicht! Die Bestandteile sind identisch, wenn auch die Anteile sich zwischen beiden Typen unterscheiden. Das wichtigste Unterscheidungsmerkmal ist die Temperatur, bei der die Fliesen gebrannt werden. Diese liegt bei Steingut unter 1200 °C, bei Steinzeug darüber. Diese Temperatur ist notwendig, damit der enthaltene Feldspat schmilzt und die Poren füllt. Das Ergebnis ist, dass Steinzeugfliesen wesentlich dichter, härter und belastbarer sind. Dadurch eignen sie sich auch für den Außenbereich und als Bodenfliesen. So liegen die Kosten bei etwa 15 bis 50 EUR pro Quadratmeter für beide Fliesentypen, wobei es Überschneidungen zwischen den günstigeren Steingutfliesen und den teureren Steinzeugfliesen gibt. Die preislichen Unterschiede werden durch die Abriebklasse, das Format und die Trittsicherheit bedingt. Während die genannte Preisspanne sich aud Standard Fliesen bezieht, können noch höhere Qualitäten, bestimmte Hersteller oder ganz besonders gestaltete Fliesen beliebig viel teurer sein. In jedem Fall sind jedoch Natursteinfliesen teurer als gebrannte Fliesen. Hierbei handelt es sich um einen naturbelassenen Rohstoff, der lediglich zugeschnitten und geschliffen wird und ansonsten in seiner ursprünglichen Form verbleibt.


Der Fliesenleger: Kostenpauschalen und Sonderwünsche

Die übrigen Kosten für das Verlegen der Fliesen betreffen die Arbeit des Fliesenlegers. Dabei ist dieser Kostenfaktor auf zwei verschiedene Teile aufgeteilt: Festpreise und Sonderwünsche.

Die Kostenpauschalen betreffen zunächst die Anfahrtskosten. Die Höhe davon variiert selbstverständlich je nach Strecke. Dann kommt erst die eigentliche Arbeit. Jeder erfahrene Fliesenleger weiß wie schnell er arbeitet und welchen Verbrauch an Verschleißmaterialien wie etwa Fliesenkleber und Fugenmörtel er pro Quadratmeter hat. So weiß er wie schnell er fertig ist und welche Unkosten er in Rechnung stellen muss. Daraus ergeben sich Kosten von rund 30 bis 70 EUR pro Quadratmeter, welche zu den Kosten für die Fliesen hinzu kommen.

Wesentlich komplizierter wird es, wenn der Fliesenleger nicht nur einfach Fliesen der Reihe nach verlegen soll, sondern wenn bestimmte Muster erwünscht, komplizierte Zuschnitte erforderlich, der Untergrund besonders vorbereitet muss oder die Fliesen mit Silikonfugen oder Profilleisten abgeschlossen werden sollen. Diese Arbeiten lassen sich unmöglich im Voraus planen, sodass die Arbeit nicht pro Quadratmeter berechnet wird. Hier berechnen Fliesenleger ihre Arbeit pro Stunde. Dabei variieren die Preise ebenfalls von Anbieter zu Anbieter und liegen im Bereich von etwa 50 bis 75 EUR pro Stunde.

Fliesenleger Kosten

KostenfaktorKosten pro m²
Standard Arbeitskosten30 – 70 Euro
Sonderwünsche Arbeitskosten50 – 75 Euro
Materialkosten15 – 50 Euro

Somit kostet der Quadratmeter für Material inkl. Fliesenleger zwischen 45 – 125 EUR – je nach Wunsch und Qualität.

Fliesen selber verlegen – (k)eine Alternative?

Die Preise für Fliesenleger können bei großen Flächen oder komplizierten Arbeiten sehr schnell sehr hoch ausfallen und liegen bereits ohne Sonderwünsche bei 45 bis 150 EUR pro Quadratmeter. Manch einer könnte versucht sein diese Arbeit selbst zu erledigen. Doch dies ist keine gute Idee. Zunächst kosten die Werkzeuge rund 300-350 EUR und die Verschleißmaterialien bei zusätzlichen knapp 25 EUR pro Quadratmeter. Die langjährige Erfahrung, die dabei fehlt, ist jedoch unbezahlbar. Schief verlegte Fliesen und solche die auf unebenem Boden brechen oder von den Wänden fallen sind ein Ärgernis, welches am Ende letztlich der Fachmann korrigieren müssen wird.

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Lifestyle

Was kostet ein Sehtest?

Wir alle haben nur zwei Augen. Nicht Zuletzt aus diesem Grund sollten wir uns dessen nicht nur bewusst sein, sondern unseren zwei wertvollen Organen ab und an einen Sehtest gönnen. Dieser zeigt an, ob sich unsere Augenleistung sich negativ verändert hat, und ob der nächste Termin bei einem Augenarzt notwendig erscheint. Bei diesem sind die Sehtest im Übrigen leider nicht kostenfrei. Wenn Sie jedoch an einer Sehstörung leiden, können Sie sich die Kosten von der Krankenkasse wiederholen.

Hier bei uns sehen Sie die Preise von Sehtests, und wie diese sich genau zusammen setzen. In der Regel zeigt sich so ein Test als gute Investition, zumal eine gute Augenleistung zum Beispiel beim Führerschein sehr notwendig erscheint. So ist im Verkehr eine gute Sichtweise wichtig, um sich selbst und andere Menschen nicht unnötig zu gefährden. Ob nun im Beruf oder Alltag. Wir alle tragen die Verantwortung für das, was wir leisten. So gehört es auch zur Selbstfürsorge, für sich und seinen Körper zu sorgen. Das Auge ist somit das wichtigste und empfindlichste Organ, mit dem wir am Morgen nicht nur aufstehen, sondern den ganzen Tag verbringen.

Das wichtige Wissen, ob die Augen noch die richtige Sehleistung besitzen

Wenn ein Sehtest schon länger zurück liegt, kann es vonnöten sein, diesen zu wiederholen, um sich seiner Augenleistung vollkommen sicher zu sein. Eine Sehschwäche entwickelt sich nicht von heute auf morgen. Sie hat sich meist unbemerkt und schleichend über Wochen, Monate oder Jahre zu einem lästigen als auch unsichtbaren Übel entpuppt, was sich nie wieder loswerden lässt. Ein schlechtes Sehvermögen belastet nicht nur die Person selbst, sondern auch ihre gesamte Lebensweise. Mit einem zuverlässigen Seh-Check lassen sich Probleme nicht nur eindämmen, sondern mit anschließenden Maßnahmen fast beheben. Er kann die Existenz oder gar eine Arbeitsstelle retten. Eine klare Sicht durch die Augen trägt enorm zu einem sozialen Leben bei. Bei der Behebung der Sehstörung können unter Umständen eine Brille oder Kontaktlinsen eingesetzt werden.

Die Sehtest Preise hängen von der jeweiligen Variante ab. So ist beispielsweise eine genaue Brillenglasbestimmung eine externe Dienstleistung. Einzurechnen ist hierbei die Zeit der Optiker und die Nutzung spezieller Apperaturen. Bei den großen Anbietern wie Fielmann oder Apollo ist der Sehtest meist kostenfrei.

Preise der Sehtests beim Augenarzt

LeistungKosten
Sehschärfenmessung 3,50 bis 20 Euro
Hornhautverkrümmung3 bis 10 Euro
Räumliches Sehen14 bis 50 Euro
Gesichtsfeldmessung7 bis 55 Euro
Farbsehtest3 bis 40 Euro
Lichtreize35 bis 130 Euro

Der ausführliche Sehtest erkennt mehr als nur eine Schwäche!

Ein Sehtest kann sehr ausführlich sein, was ein Laie meist gar nicht denken vermag. Bei einem so genannten ausführlichen Test ist der Phoropter eine echte Hilfe. Das Gerät ähnelt einer riesigen Brille. Mit ihm werden unterschiedliche Stärken ausprobiert, bis die richtige gefunden ist. Hier versucht der Kunde Zahlen und Buchstaben zu erkennen und zu lesen.


Das ein professioneller Test für die Augen nicht immer kostenlos ist, erstaunt nicht wenige Verbraucher. Hier ist aber der Unterschied zwischen den Arten und einer Dienstleistung anzuerkennen. Das Wissen eines kostenfreien Tests stammt jedoch von dem Wissen während eines Brillenkaufes. Bei großen Firmen und Filialen ist es Gang und Gebe, das beim Kauf einer Brille der Sehtest quasi dazugehört. Üblicherweise hat ein Optiker bei jedem Sehtest einen Anspruch auf Bezahlung. Es ist also gut, wenn sich Kunden informieren, und vor einem Termin Preise einholen, um zu wissen, was sie zahlen müssen. Auf diese Weise spart sich der Verbraucher nicht nur einen unnötigen Schreck, sondern kann mehr als nur Geld einsparen. In der unten aufgeführten Tabelle ist eine Übersicht nur für Sie angelegt. Schauen Sie sich in aller Ruhe um. Viele Testarten liefern nicht nur Hinweise auf eventuelle Sehschwächen, sondern zeigen auch Anzeichen bei Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit, Farbsehschwäche oder auch in Fällen einer Mukala Störung.

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Was kostet Parkett?

Parkettboden zählt zu den beliebtesten Bodenbelägen, die es gibt. Er sieht gut aus, ist pflegeleicht (im Gegensatz zu z.B. Teppichboden) und bietet genug Komfort. Die Preise gehen beim Parkett allerdings sehr weit auseinander und reichen von sehr kostengünstig (schon ab ca. 47 EUR pro Quadratmeter) bis zu sehr teuer (bis zu ca. 170 EUR pro Quadratmeter). Warum dies der Fall ist, aus welchem Grund ein etwas kostenintensiveres Parkett durchaus eine Investition wert sein kann und wieso günstiger Parkettboden umweltfreundlicher ist, lesen Sie hier.

Die drei Faktoren für die weit auseinandergehenden Preise sind hauptsächlich die anfallenden Materialkosten, die zu erbringende Arbeitsleistung und letztlich die Dämmunterlagen. Dies zusammengerechnet ergibt schließlich den Gesamtpreis pro Quadratmeter.

Materialkosten als Hauptkostenfaktor

Da es sich beim Parkett um einen hochwertigen Bodenbelag aus echtem Holz handelt, ist dieses Material auch der Hauptfaktor für den Preis. Ein Quadratmeter kann ca. 20 bis 100 EUR kosten. Die wichtigste Unterscheidung wird zwischen den zwei Verarbeitungsarten vorgenommen, dem festverklebten Parkett aus Massivholz und dem sogenannten Fertigparkett. Während ersteres komplett auf dem Boden verklebt wird, sind beim Fertigparkett jeweils nur die einzelnen Bretter miteinander verbunden und nicht mit dem Boden. Eine vollständige Verklebung ist hochwertiger, aber natürlich auch entsprechend teurer.

Bei der Holzart wiederum wird unterschieden zwischen Massivholz und Mehrschichtparkett. Beim Massivholzparkett wird eine Verlegung und Verklebung der einzelnen Lamellen vorgenommen, schließlich findet eine Abschleifung und Versiegelung statt. Mehrschichtparkett auf der anderen Seite besteht aus drei verschiedenen miteinander verleimten Holzschichten. Von diesen drei Schichten ist nur die oberste Schicht aus Echtholz, die beiden darunter dienen lediglich als Träger- bzw. Stabilitätsschichten. Das Massivholz hingegen ist komplett aus Holz angefertigt und daher an Hochwertigkeit deutlich höher und somit auch kostenintensiver einzustufen. Der Vorteil des Mehrschichtparketts ist daher ganz klar, dass es aufgrund der weniger benötigten Ressourcen (nur eine Schicht Echtholz im Gegensatz zu Massivholz) einerseits umweltfreundlicher und andererseits kostengünstiger ist.

Dämmunterlagen sind ihren Preis wert

Um den Härtegrad des Bodenbelags abzudämpfen kann eine Trittschalldämmung installiert werden. So kann sowohl der Komfort spürbar erhöht als auch der Schall deutlich verringert werden, was vor allem bei mehrstöckigen Gebäuden von großem Vorteil ist, da man nicht jeden Schritt der überliegenden Etage hören kann. Insbesondere in Mehrfamilienhäusern also ein absolutes Muss. Darüber hinaus sorgt das Abfedern beim Auftreten für eine Schonung von Gelenken und Wirbelsäule und ist somit auch gesund. Eine Trittschalldämmung liegt pro Quadratmeter in einem Preisbereich von 2 bis 10 EUR.


Arbeitskosten – selbst verlegen oder Handwerker beauftragen?

Hat man sich erst einmal für eine Sorte des Parketts entschieden, muss noch entschieden werden, ob man es selbst verlegen möchte oder einen Handwerker damit beauftragt. Diese Entscheidung fällt nicht gerade leicht, immerhin belaufen sich die Arbeitskosten für eine Verlegung von ca. 25 bis zu 60 EUR pro Quadratmeter. Sie sollte also gut überlegt sein. Hat man sich für ein Klickparkett (hier wird jede Diele reihenweise nacheinander verlegt) entschieden, kann die Verlegung durchaus eigenständig durchgeführt werden. Ein weiterer Vorteil, der den Vorgang benutzerfreundlicher macht, besteht darin, dass Klickparkett meist schwimmend verlegt wird und sich daher eine vollständige Verklebung mit dem Boden erübrigt. Ist die Wahl auf ein klassisches Parkett, welches fest verklebt wird, gefallen, sollte man aufgrund der komplizierteren Verlegung am besten einen Handwerker hinzuziehen. Es kann zudem auch in anderen Mustern (im Gegensatz zu Klickparkett) verlegt werden, was den Vorgang jedoch komplizierter macht und unbedingt eines Handwerkers bedarf.

Kosten für Parkett pro Quadratmeter (m²)

FaktorenKosten pro m²
Materialkosten20 – 100 Euro
Dämmunterlagen2 – 10 Euro
Arbeitskosten25 – 60 Euro

Gesamtkosten pro m² => 47 – 170 Euro – je nach Ausführung / Qualität

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Handwerker

Was kostet ein Schlüsseldienst?

Es kann sehr häufig passieren, dass man vor der verschlossenen Tür steht, weil man seinen Schlüssel vergessen hat. In diesen Fällen hilft der Schlüsseldienst.

Kosten für den Schlüsseldienst

Preise für den Schlüsseldienst sind unterschiedlich und hängen von der Gegebenheit ab. Die Preise liegen zwischen 35 und 120 Euro werktags sowie zwischen 80 und 275 Euro am Wochenende. Ob der Schlüssel in der Tür steckt oder die Tür verschlossen ist, spielt eine wesentliche Rolle bei den Kosten. Außerdem muss steigen die Preise, wenn das Schloss sehr problematisch ist und durch Schädigen aufzumachen ist.

Einige fragwürdige Anbieter machen Teile des Türschlosses unnötig kaputt, um mehr Kosten in Rechnung stellen zu können. Deshalb ist es sinnvoll, sich im Voraus zu informieren, welche Schritte zum Öffnen wirklich nötig sind. An Wochenenden, Feiertagen sowie zwischen 18 und 6 Uhr werden Aufschläge von 50 bis 150 Prozent des Preises berechnet.

Die Preise hängen auch davon ab, um was für ein Öffnen es sich handelt. Eine einfache Türöffnung kostet am wenigsten. Es gibt auch das Öffnen von abgeschlossenen oder defekten Türen. Der Schlüssel kann abgebrochen sein oder in der Tür feststecken. Manchmal ist auch ein Schlosswechsel oder ein Schließzylinderwechsel notwendig. Ein Schlüsseldienst kann auch ein Auto öffnen.

Es fallen Kosten für das Material, die Anfahrt sowie für das Personal an. Die Arbeitszeit wird je angebrochener Viertelstunde ausgerechnet. Wenn der Dienst eines Rund-um-die-Uhr Notfallservices genutzt wird, wird auch eine 24h-Pauschale dazugezahlt. Sobald ein besonderes Werkzeug verwendet wird, muss man auch einen Aufschlag zahlen.

Kosten für einen Schlüsseldienst (Gesamtpreise)

LeistungPreise an Werktagen
Standard Türöffnung35 bis 120 Euro
Zerstörende Türöffnung120 bis 350 Euro
Abgeschlossene Tür öffnenab 70 Euro
Defekte Tür öffnenab 70 Euro
Schlosswechsel25 bis 80 Euro
Schließzylinderwechsel50 bis 200 Euro
Auto öffnen100 bis 150 Euro
Feiertage sowie AbendsBis zu 150% Aufpreis

Wer zahlt für den Schlüsseldienst?

Ob der Mieter oder der Vermieter die Kosten für den Schlüsseldienst übernimmt, hängt von Fall zu Fall ab. Wenn der Schlüsseldienst aufgrund von Achtlosigkeit des Mieters kommt, dann muss der Mieter die Kosten übernehmen. Dies ist der Fall, wenn der Mieter zum Beispiel den Schlüssel verloren oder sich ausgesperrt hat. Wenn das Schloss kaputt ist oder der Schlüssel abbricht, dann ist meistens der Vermieter schadenersatzpflichtig.
Man sollte aber zunächst den Hausmeister oder die Hausverwaltung rufen, da diese vielleicht einen Ersatzschlüssel besitzen.

In einigen Fällen übernimmt die Hausrats- oder die Haftpflichtversicherung die Kosten für den Schlüsseldienst oder zumindest einen Teil der Kosten.
Sobald man Beschädigungen am Türschloss wahrnimmt, muss man sofort den Vermieter darüber in Kenntnis setzen, damit der Vermieter das Schloss rechtzeitig reparieren kann. Wenn man den Schaden nicht meldet, ist es sehr wahrscheinlich, dass man die Kosten für den Schlüsseldienst selbst trägt.

Man sollte auch nachschauen, ob es im Mietvertrag eine Kleinreparaturklausel gibt. Wenn ja, dann muss man als Mieter Kleinreparaturen bis zu einem bestimmten Betrag selbst bezahlen. Kosten für den Schlüsseldienst zählen auch dazu.


Schutz vor Abzocke

Bedauerlicherweise gibt es manche Anbieter, die die Notsituation benutzen und zu hohe Preise fordern. Vor Abzocke kann man sich schützen. Es ist sinnvoll, dass man einen ortsansässigen Schlüsseldienst ruft. Man sollte zunächst eine Vermittlungszentrale anrufen, damit der nächstgelegene Dienstleister angerufen wird. Auf diese Weise spart man Fahrtkosten. Die Preise sollte man während des Anrufs erfragen. Wichtig ist, dass alle Kostenpunkte auf der Rechnung zu sehen sind.

Am besten ist es, wenn man einen Ersatzschlüssel bei der Familie oder bei den Freunden lässt, um im Notfall Geld und Nerven zu sparen.

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Lifestyle

Was kostet ein Nachsendeauftrag?

Ein Nachsendeauftrag sorgt dafür, dass Ihre Sendungen bei einem Umzug zuverlässig an die neue Anschrift weitergeleitet werden. Aber auch bei einem Wechsel in eine Pflegeunterkunft oder einem Sterbefall in der Familie erfüllt der Service einen praktischen Nutzen. Der Nachsendeauftrag wird meist bei der Deutschen Post gestellt und kann in verschiedenen Paketen gebucht werden.

Private und gewerbliche Nachsendeaufträge

Die Deutsche Post bietet den Nachsendeservice für private und gewerbliche Kunden an. Dabei variiert der Preis nach Servicepaket und gewünschter Laufzeit. Der Nachsendeauftrag kann für 12 oder 24 Monate gestellt und danach auf Wunsch verlängert werden.

Kosten für private Nachsendung

Dauer des NachsendeauftragsKosten
12 Monate26,90 Euro
24 Monate34,90 Euro

Kosten für gewerbliche Nachsendung

Dauer des NachsendeauftragsKosten
12 Monate49,90 Euro
24 Monate69,90 Euro

In dem Nachsendeservice inbegriffen sind die Kosten für Briefe und Warensendungen. Päckchen oder Pakete kosten 6,99 Euro pro Zustellung. Die Weiterleitung von Blindensendungen ist dagegen kostenlos. Der Nachsendeauftrag gibt Ihnen die Möglichkeit Freunden und Familien rechtzeitig Ihre neue Adresse mitzuteilen. Die Post bietet zusätzlich den Service an, Unternehmen die neue Anschrift weiterzuleiten. Diesen Service können Sie bei einem Nachsendeauftrag aber auch verneinen.

Für welche Sendungen gilt der Nachsendeauftrag?

Die regulären Preise vom Nachsendeauftrag schließen Postkarten und Briefe in allen Größen mit ein. Dazu kommen Bücher- und Warensendungen, sowie Streitbandzeitungen. Auch Einschreiben und Dialogpost in Hüllen können an Ihre neue Adresse zugestellt werden. Für Pakete und Päckchen fallen zusätzliche Kosten von 6,99 pro Sendung an.

Zeitschriften, Zeitungen und Dialogpost sind dagegen nicht mit inbegriffen bei einem Nachsendeauftrag. Auch Express- und Pressesendungen können nicht an Ihre neue Adresse zugestellt werden. Denken Sie daran, bei diesen Sendungen rechtzeitig Ihre neue Anschrift mitzuteilen. So kann eine reibungslose Zustellung gewährleistet werden.


Die Nachsendung beantragen

Ein Nachsendeauftrag kann schnell und unkompliziert beantragt werden. Dafür müssen Sie in einer Postfiliale vor Ort oder online den passenden Antrag ausfüllen. Es wird empfohlen den Service zwei bis drei Wochen vor Ihrem geplanten Umzug zu beantragen. Mindestens fünf Werktage vorher sollte der Antrag fertig sein, damit bei der Zustellung Ihrer Sendungen keine Verzögerungen entstehen.

Die Nachsendung wird für 12 oder 24 Monate beantragt. In diesem Zeitraum sorgt die Post für die Zustellung der Sendungen an Ihre neue Adresse. Einen Monat vor Ablauf des Auftrags erhalten Sie eine Mitteilung und haben die Möglichkeit eine Verlängerung zu beantragen. Da die Deutsche Post eine Monopolstellung innehat, zahlt sich der Antrag dort besonders aus. Auf Wunsch teilt die Post Ihre neue Anschrift anderen Zustellern mit.

Der Nachsendeauftrag ins Ausland

Wenn Ihre neue Adresse nicht in Deutschland liegt, können Sie dennoch den Nachsendeservice in Anspruch nehmen. Dabei müssen zusätzliche Kosten und einige Einschränkungen in Kauf genommen werden. Zu den Preisen vom Nachsendeauftrag gesellen sich meist weitere Gebühren der Postgesellschaft des jeweiligen Landes.

Bei einer Nachsendung ins Ausland sind keine Pakete, Nachnahme- und Expresssendungen inbegriffen. Auch die Verlängerung des Nachsendeauftrags kann nach der Ablaufzeit nicht einfach online vorgenommen werden. Wenn Sie Pakete erwarten, kann der Nachsendeauftrag ins Ausland mit der Einlagerung kombiniert werden.

Alternativen zum Nachsendeauftrag

In einigen Fällen können Sie den Nachsendeauftrag bei der Deutschen Post zeitlich befristen. Dies ist möglich, wenn Sie für eine kurze Zeit abwesend sind. Alternativ eignet sich die Einlagerung Ihrer Sendungen. Wenn Sie für einige Wochen nicht zu Hause anzutreffen sind, können Sie Briefe und Pakete bei einer Postfiliale Ihrer Wahl einlagern lassen. Der Lagerservice kostet für einen Monat 9,90 Euro und kann auf bis zu drei Monate angesetzt werden.

Eine weitere Möglichkeit bei einem dauerhaften Umzug stellt der E-Postscan dar. Dabei werden die Sendungen gescannt und mit einer E-Mail an Sie weitergeleitet. Dieses Verfahren ist besonders bei wichtigen Briefen nützlich. Kataloge oder Pakete sind nicht inbegriffen. Die Sendungen werden eingelagert und zu einem vereinbarten Zeitpunkt an Ihre neue Adresse gesendet. Dieser Service kann monatlich gebucht und bezahlt werden.