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Was kostet der Führerschein?

In Deutschland besaß im Jahr 2015 fast jeder fünfte einen Führerschein der Klasse B. Natürlich wünschen sich viele Menschen diese Freiheit, wobei die Frage nach den Kosten entsteht. Wichtig ist hierbei in welchem Bundesland jemand wohnt, denn in Bayern ist der Führerschein am teuersten. Wesentlich günstiger ist es in Sachsen-Anhalt. Doch natürlich würde sich für den Führerschein ein Umzug nicht lohnen, auch wenn es in einem anderen Bundesland vielleicht günstiger ist. Die Gesamtkosten betragen ungefähr 1.200 bis 2.750 Euro, was dann doch schon eine stolze Summe sein kann. Dennoch hängen die Gesamtkosten für einen Führerschein sehr stark davon ab, ob jemand bei der ersten Prüfung besteht oder mehrere Anläufe benötigt. Wir gehen aber hier vom besten Fall aus!

Wie setzen sich diese Kosten zusammen?

Zu berücksichtigen sind hier auch die Kosten die bei den Fahrschulen entstehen können. Gerade hier gibt es regional bedingt die größten Preisdifferenzen. Dabei können sich die Kosten bis zu 1.000 Euro unterscheiden, wobei dies auch auf die Region und das Bundesland ankommt. Führend bei den Kosten ist hierbei Bayern, also muss hier für den Führerschein am meisten bezahlt werden. Hingegen in Sachsen-Anhalt ist das Fahren lernen im Gegensatz zu Bayern noch am günstigsten. Doch nicht nur das Fahren lernen kostet Geld, sondern es entstehen noch weitere Kosten. So muss die Anmeldegebühr der jeweiligen Fahrschule und die damit verbundenen, auch als Theorie bekannt, mit eingerechnet werden. Hinzu kommt ein Sehtest, der natürlich beim Augenarzt durchgeführt werden muss. Ebenso müssen. der erste Hilfekurs, das Lernmaterial dazugerechnet werden. Diese Kosten entstehen schon direkt zum Anfang, ohne das bis dahin eine Fahrstunde gemacht worden ist. Natürlich geht es nicht ohne praktische Praxis, also die Fahrstunden. Die Mindestanzahl betragen ungefähr 24 Fahrstunden, wovon 12 Sonderfahrten sind. Zusätzlich kommen dann noch die Anmeldung zu den Prüfungen hinzu. Diese sind dann in die Theorie und Praxis aufgeteilt. An die Führerscheinstelle muss auch noch ein gewisser Betrag gezahlt werden, wodurch sich dann doch ein erheblicher Betrag zusammenrechnen lässt.

Weitere Kosten können für das begleitete Fahren entstehen, also wenn ein Jugendlicher der erst 17 Jahre ist, mit einer Begleitperson fahren lernen möchte. Dieser Antrag kostet dann ca. 20 Euro und muss bei der Führerscheinstelle beantragt werden. Natürlich benötigt jeder noch Passbilder für den Führerschein, die ungefähr 6 oder 30 Euro kosten. Dies hängt davon ab, ob jemand zum Fotograf geht, oder die Bilder an einem Automaten macht. Wer dann die Prüfung nicht bestanden hat, der muss sich erneut Fahrstunden kaufen. Hier können die einzelnen Fahrstunden sogar teurer sein, als dies bei normalen Übungsstunden der Fall ist. Damit dann doch der Führerschein machen möchte, der muss hierfür schon einmal mehr Geld einplanen.

So setzen sich die Führerscheinkosten zusammen

BezeichnungKosten
Anmeldegebühr der Fahrschule inkl. dem theoretischen Teil in der Fahrschule0 bis 350 Euro
Sehtest beim Augenarzt7 Euro
Erste-Hilfe-Kurs20 bis 60 Euro
Lernmaterial0 bis 150 Euro
Fahrstunden (24 Übungsfahrten, davon 12 Sonderfahrten)850 bis 2.000,- Euro
Anmeldung zur Prüfung (Theorie und Praxis)250 bis 300 Euro
Führerscheinstelle35 bis 50 Euro

Wichtig und sollte jeder Führerscheinbesitzer wissen!

Wer seinen Führerschein verliert, sollte dies direkt zur Anzeige bringen. Wird das nicht gemacht, kann dies unter Umständen wieder Geld kosten. Hierbei handelt es sich um ein Bußgeld und beträgt in der Regel 10 Euro. Zusätzlich entstehen für einen neuen Führerschein wieder kosten, die sich von Gemeinde zu Gemeinde unterscheiden können. Hier kann dann mit Kosten ab 35 Euro gerechnet werden. Ebenfalls können Kosten für die eidesstaatliche Versicherung kommen. Also sollte jeder seinen Führerscheinverlust direkt melden, um dann unnötige Kosten zu sparen.

Was wird an Fahrstunden benötigt?

Dabei gibt es ein gewisse Anzahl an Pflichtstunden, die vorgeschrieben ist. Diese Pflichtstunden betreffen die praktischen Fahrstunden genauso wie die Theorie. So sind 14 Stunden für die Theorie vorgesehen, die in 12 Doppelstunden genommen werden können. Hierbei wird der Grundstoff vermittelt. Zwei weitere Doppelstunden sind für weitere Zusatzstoffe vorgesehen. Dabei entspricht eine Doppelstunden jeweils 45 Minuten, also insgesamt 90 Minuten. Somit können für den Führerschein schon einige Kosten eingeplant werden, bis dann jemand endlich den Führerschein besitzt. Dabei sind die Pflichtstunden abzuleisten, genauso wie Überlandfahrten, Autobahnfahrten und Nachtfahrten zu berücksichtigen. Diese kosten in der Regel mehr als Normalstunden.