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Was kostet eine Klimaanlage?

Durch den Klimawandel wurden die Temperaturen im Sommer immer wärmer, als dies noch vor einigen Jahren der Fall war. Aus diesem Grund, ist es sogar im Haus oftmals viel zu warm. Wohnungen im Dachgeschoss ohne einer vernünftigen Isolierung sind mittlerweile gezwungen eine Klimaanlage installieren zu lassen. Hier versuchen wir Interessenten über mögliche Kosten für eine Klimaanlage im Haus aufzuklären. Außerdem verraten wir in diesem Artikel, wovon die Höhe der Kosten wirklich abhängt.

Kostenfaktoren für eine Klimaanlage

Für die Mehrheit der Interessierten steht der Preis der Klimaanlage im Vordergrund. Am kostengünstigsten ist die sogenannte Multi-Split-Anlage. Bei dieser Variante ist jeder einzelne Raum mit einem eigenen Split-Gerät ausgestattet. Die Anschaffungskosten für diese Art der Anlage liegt in etwa bei 1.200 Euro für jeden einzelnen Raum. Zusätzlich zu diesem Preis kommen noch die Installationskosten hinzu. Neben der Multi-Split-Anlage existieren jedoch noch andere Klimaanlagen Varianten, welche günstiger im Betrieb sind.

Beispiel Kalkulation:

Ein Fachmann plant den Einsatz einer Klimaanlage für ein Haus und baut eine Multi-Split-Anlage ein. Hierbei erfolgt eine Montierung der Klimageräte in drei unterschiedliche Räume (1x Wohnzimmer sowie 2x Schlafzimmer).

Leistung:Preis:
Anschaffungskosten der Multisplitanlage3.600 €
Kosten für den Einbau und Installation1.000 €
Gesamt (Schätzung):4.600 €

Zusätzlich gibt es natürlich laufende Kosten. Die Betriebskosten kann man je nach Anlage mit etwas 0,70 Euro pro Stunde beziffern.

Bei dieser beispielhaften Preisauflistung wurde bewusst kein spezielles Modell (Multisplitanlage) einer Klimaanlage genannt. Die Preise können je nach Klimaanlage sehr stark variieren. Das gleiche Prinzip gilt auch für die Installation der Klimaanlagen. Je nach Region können die Kosten für den Einbau einer Klimaanlage unterschiedlich ausfallen. Neben der Multi-Split-Anlage gibt es noch die folgenden Varianten:

  • individuelle Gestaltung der Lüftungslösung
  • eine freie Aufstellung von mobilen Einzelgeräten (keine Installation notwendig)
  • eine Wärmepumpe, welche umgedreht funktioniert und somit Kälte entstehen lässt

Anfallende Kosten für die einzelnen Arten von Klimageräten

Die Anschaffung einer einzelnen Splitanlage liegt ungefähr zwischen 1.200 Euro und 3.000 Euro. Zusätzlich können weitere Geräte erworben werden, um eine Erweiterung einer Multisplitanlage vorzunehmen. Der Kaufpreis für jedes weitere Gerät liegt etwa bei 1.200 Euro. Zudem müssen solche Klimaanlagen richtig geplant und dimensioniert werden. Dieser Schritt sollte unbedingt von einem Fachmann durchgeführt werden. Nur auf diese Weise kann sichergestellt werden, dass die Klimaanlage effizient und kosten günstig arbeitet. Die anfallenden Stromkosten pro Splitgerät belaufen sich auf etwa 0,10 Euro bis 0,25 Euro pro Betriebsstunde. Je nach Modell gibt es bezüglich des Verbrauchs aber starke Unterschiede. Moderne Geräte verbrauchen natürlich deutlich weniger.

Alternative: Mobiles Klimagerät

Die kostengünstigste Variante um einen Raum zu kühlen ist ein mobiles Klimagerät. Dies liegt vor allem daran, dass die mobilen Geräte um einiges günstiger sind, als dies bei den fest installierten Modellen der Fall ist. Auf dem Markt gibt es Klimageräte ab ca. 100 Euro. Jedoch weisen die kostengünstigen Geräte, oftmals eine mangelnde Qualität und laute Betriebsgeräusche auf. Die Preise für qualitativere Geräte liegen in etwa zwischen 250 Euro bis 1.000 Euro.

Alternative: Lüftungsanlage

Mithilfe einer entsprechenden gut geplanten und ausgerüsteten Lüftungsanlage ist es möglich, den Raum im Sommer zu kühlen. Eine solche Lüftungsanlage kann jedoch im Regelfall nur in Neubauten installiert werden. So ist der Aufwand in Altbauten sehr hoch und würde sich nicht lohnen. Je nach Lüftungslösung liegen die Kosten bei einem Einfamilienhaus bei etwa 15.000 Euro.

Kostenfaktoren im Überblick

Die anfallenden Kosten die eine Kühllösung mit sich bringt, hängt von den folgenden Faktoren ab:

  • Art der Kühllösung (reversible Wärmepumpe, Multi-Splitanlage, Einzelgeräte oder Lüftung)
  • wie viele Geräte benötigt werden und welche Leistung die Geräte mit sich bringen
  • die anfallenden Kosten für das System
  • Kosten für den Einbau, falls dies nötig ist
  • Stromverbrauch
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Lifestyle

Was kostet der Führerschein?

In Deutschland besaß im Jahr 2015 fast jeder fünfte einen Führerschein der Klasse B. Natürlich wünschen sich viele Menschen diese Freiheit, wobei die Frage nach den Kosten entsteht. Wichtig ist hierbei in welchem Bundesland jemand wohnt, denn in Bayern ist der Führerschein am teuersten. Wesentlich günstiger ist es in Sachsen-Anhalt. Doch natürlich würde sich für den Führerschein ein Umzug nicht lohnen, auch wenn es in einem anderen Bundesland vielleicht günstiger ist. Die Gesamtkosten betragen ungefähr 1.200 bis 2.750 Euro, was dann doch schon eine stolze Summe sein kann. Dennoch hängen die Gesamtkosten für einen Führerschein sehr stark davon ab, ob jemand bei der ersten Prüfung besteht oder mehrere Anläufe benötigt. Wir gehen aber hier vom besten Fall aus!

Wie setzen sich diese Kosten zusammen?

Zu berücksichtigen sind hier auch die Kosten die bei den Fahrschulen entstehen können. Gerade hier gibt es regional bedingt die größten Preisdifferenzen. Dabei können sich die Kosten bis zu 1.000 Euro unterscheiden, wobei dies auch auf die Region und das Bundesland ankommt. Führend bei den Kosten ist hierbei Bayern, also muss hier für den Führerschein am meisten bezahlt werden. Hingegen in Sachsen-Anhalt ist das Fahren lernen im Gegensatz zu Bayern noch am günstigsten. Doch nicht nur das Fahren lernen kostet Geld, sondern es entstehen noch weitere Kosten. So muss die Anmeldegebühr der jeweiligen Fahrschule und die damit verbundenen, auch als Theorie bekannt, mit eingerechnet werden. Hinzu kommt ein Sehtest, der natürlich beim Augenarzt durchgeführt werden muss. Ebenso müssen. der erste Hilfekurs, das Lernmaterial dazugerechnet werden. Diese Kosten entstehen schon direkt zum Anfang, ohne das bis dahin eine Fahrstunde gemacht worden ist. Natürlich geht es nicht ohne praktische Praxis, also die Fahrstunden. Die Mindestanzahl betragen ungefähr 24 Fahrstunden, wovon 12 Sonderfahrten sind. Zusätzlich kommen dann noch die Anmeldung zu den Prüfungen hinzu. Diese sind dann in die Theorie und Praxis aufgeteilt. An die Führerscheinstelle muss auch noch ein gewisser Betrag gezahlt werden, wodurch sich dann doch ein erheblicher Betrag zusammenrechnen lässt.

Weitere Kosten können für das begleitete Fahren entstehen, also wenn ein Jugendlicher der erst 17 Jahre ist, mit einer Begleitperson fahren lernen möchte. Dieser Antrag kostet dann ca. 20 Euro und muss bei der Führerscheinstelle beantragt werden. Natürlich benötigt jeder noch Passbilder für den Führerschein, die ungefähr 6 oder 30 Euro kosten. Dies hängt davon ab, ob jemand zum Fotograf geht, oder die Bilder an einem Automaten macht. Wer dann die Prüfung nicht bestanden hat, der muss sich erneut Fahrstunden kaufen. Hier können die einzelnen Fahrstunden sogar teurer sein, als dies bei normalen Übungsstunden der Fall ist. Damit dann doch der Führerschein machen möchte, der muss hierfür schon einmal mehr Geld einplanen.

So setzen sich die Führerscheinkosten zusammen

BezeichnungKosten
Anmeldegebühr der Fahrschule inkl. dem theoretischen Teil in der Fahrschule0 bis 350 Euro
Sehtest beim Augenarzt7 Euro
Erste-Hilfe-Kurs20 bis 60 Euro
Lernmaterial0 bis 150 Euro
Fahrstunden (24 Übungsfahrten, davon 12 Sonderfahrten)850 bis 2.000,- Euro
Anmeldung zur Prüfung (Theorie und Praxis)250 bis 300 Euro
Führerscheinstelle35 bis 50 Euro

Wichtig und sollte jeder Führerscheinbesitzer wissen!

Wer seinen Führerschein verliert, sollte dies direkt zur Anzeige bringen. Wird das nicht gemacht, kann dies unter Umständen wieder Geld kosten. Hierbei handelt es sich um ein Bußgeld und beträgt in der Regel 10 Euro. Zusätzlich entstehen für einen neuen Führerschein wieder kosten, die sich von Gemeinde zu Gemeinde unterscheiden können. Hier kann dann mit Kosten ab 35 Euro gerechnet werden. Ebenfalls können Kosten für die eidesstaatliche Versicherung kommen. Also sollte jeder seinen Führerscheinverlust direkt melden, um dann unnötige Kosten zu sparen.

Was wird an Fahrstunden benötigt?

Dabei gibt es ein gewisse Anzahl an Pflichtstunden, die vorgeschrieben ist. Diese Pflichtstunden betreffen die praktischen Fahrstunden genauso wie die Theorie. So sind 14 Stunden für die Theorie vorgesehen, die in 12 Doppelstunden genommen werden können. Hierbei wird der Grundstoff vermittelt. Zwei weitere Doppelstunden sind für weitere Zusatzstoffe vorgesehen. Dabei entspricht eine Doppelstunden jeweils 45 Minuten, also insgesamt 90 Minuten. Somit können für den Führerschein schon einige Kosten eingeplant werden, bis dann jemand endlich den Führerschein besitzt. Dabei sind die Pflichtstunden abzuleisten, genauso wie Überlandfahrten, Autobahnfahrten und Nachtfahrten zu berücksichtigen. Diese kosten in der Regel mehr als Normalstunden.

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Finanzen Lifestyle

Was kosten ein Immobilienmakler?

Ein Immobilienmakler hilft bei der Suche oder beim Verkauf sowie der Vermietung einer Immobilie. Viele haben Angst vor zu hohen Maklerpreisen. Grundsächlich liegt die Maklerprovision zwischen 3 Prozent und 7,5 Prozent des Kaufpreises der Immobilie. Die Provision hängt von der Situation auf dem Markt, der Art und dem Preis von der Immobilie und von der Form des Vertrages ab.

Immobilienart

Am Anfang wird geklärt, um welche Art von Immobilie es geht und auf welche Weise diese Immobilie an den Kunden weitergegeben werden sollte. Es wird zwischen Privat- sowie Gewerbeimmobilien und Kauf, bzw. Verkauf sowie Mieten/Vermieten unterschieden.

Beauftragung eines Maklers, um eine Immobilie zu kaufen

Die Maklerprovision ist bei einer Privat- sowie bei einer Gewerbeimmobilie frei verhandelbar und hängt vom Kaufpreis der Immobilie sowie von den Provisionssätzen ab. Beim Kaufen kommen noch die Kosten für den Notar sowie den Grundbucheintrag dazu.

Beauftragung eines Maklers, um eine Immobilie zu verkaufen

Auch beim Verkaufen einer Immobilie ist die Maklerprovision frei verhandelbar. Diese Provision hängt ebenfalls vom Kaufpreis der Immobilie sowie den Provisionssätzen ab. Auch hier kommen die Kosten für den Notar und den Grundbucheintrag hinzu.

Beauftragung eines Maklers, um eine Immobilie anzumieten

Das Wohnungsvermittlungsgesetz bestimmt die Höhe der Maklerprovision beim Anmieten von privaten Immobilien auf bis zu zwei Nettokaltmieten plus Mehrwertsteuer. Beim Anmieten von einer gewerblichen Immobilie hängt die Maklerprovision von der Anzahl der Monatsmieten ab. Die Miete wird aus dem ortsüblichen Preis pro Quadratmeter berechnet.

Beauftragung eines Maklers, um eine Immobilie zu vermieten

Bei der Vermietung von einer gewerblichen Immobilie ist das Bestellerprinzip gültig: Derjenige, der den Makler beauftragt, bezahlt ihn auch. Die Maklergebühren sind nicht fest und werden abhängig von der Zahl der monatlichen Miete frei verhandelt. Das Wohnungsvermittlungsgesetz regelt die Höhe der Maklerprovision auf bis zu zwei Nettokaltmieten plus Mehrwertsteuer.

Bevor man einen Vertrag abschließt, muss die Höhe der Provision mit dem Makler vereinbart werden. Die Provision bindet sich dennoch an einen bestimmten Rahmen, welcher von den marktüblichen Regulierungen des Bundeslandes bestimmt wird. Die Provision wird zwischen dem Käufer und dem Verkäufer geteilt oder nur vom Käufer, bzw. Verkäufer getragen. Abhängig vom Bundesland liegt die Maklerprovision zwischen 3,57 Prozent und 7 Prozent des Kaufpreises.

Festpreismakler

Es gibt noch eine andere Möglichkeit, einen Makler zu beauftragen. Beim Festpreismakler hängt die Auszahlung nicht vom Verkauf ab. Der Auftraggeber und der Makler vereinbaren ein Fixum, die Maklerpauschale, und keine Maklerprovision. Man bekommt Leistungen zur Immobilienvermarktung, wie beispielsweise eine Werteinschätzung, die Schaltung einer Anzeige, die Führung von Verhandlungen.

Unerlaubte Maklergebühren

Zu den unerlaubten Gebühren zählen beispielsweise die Service- sowie die Übergabegebühren, Verwaltungspauschalen, Besichtigungsgebühren. Ein Anspruch auf eine Provision kann erst dann erhoben werden, wenn ein Maklervertrag, Kauf-, Miet- oder Pachtvertrag abgeschlossen wurde.
Kein Anspruch auf eine Provision besteht, wenn der Makler und der Eigentümer dieselbe Person sind, wenn der Kaufvertrag nicht mit einer dritten Person geschlossen wurde und wenn der Makler einen Fehler begeht.

Für die Beauftragung eines Maklers entstehen keine Kosten. Kosten entstehen nur in einem Erfolgsfall.

Maklerprovisionen Höhe nach Bundesländern

Brandenburg7,14in %
Berlin7,14in %
Hamburg6,25in %
Mecklenburg-Vorpommern5,95in %
Niedersachsen5,95in %
Bremen5,95in %
Hessen5,95in %
Rheinland-Pfalz4,76in %
Nordrhein-Westfalen4,76in %
Baden-Württemberg3,57in %
Schleswig-Holstein3,57in %
Bayern3,57in %
Thüringen3,57in %
Saarland3,57in %
Sachsen3,57in %
Sachsen-Anhalt3,57in %

Quelle: Statista 2011 / Sueddeutsche Zeitung, Nr. 220, 23.09. 2011, Seite V2/1

Kaufnebenkosten nach Bundesländern

Brandenburg13,64in %
Berlin13,14in %
Hamburg12,25in %
Niedersachsen11,95in %
Bremen11,95in %
Nordrhein-Westfalen11,26in %
Rheinland-Pfalz11,26in %
Mecklenburg-Vorpommern10,95in %
Hessen10,95in %
Thüringen10,07in %
Schleswig-Holstein10,07in %
Baden-Württemberg10,07in %
Sachsen10,07in %
Saarland9,57in %
Sachsen-Anhalt9,57in %
Bayern8,57in %

Quelle: Statista 2011 / Süddeutsche Zeitung, Nr. 220, 23.09. 2011, Seite V2/1

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Lifestyle

Was kostet ein Sehtest?

Wir alle haben nur zwei Augen. Nicht Zuletzt aus diesem Grund sollten wir uns dessen nicht nur bewusst sein, sondern unseren zwei wertvollen Organen ab und an einen Sehtest gönnen. Dieser zeigt an, ob sich unsere Augenleistung sich negativ verändert hat, und ob der nächste Termin bei einem Augenarzt notwendig erscheint. Bei diesem sind die Sehtest im Übrigen leider nicht kostenfrei. Wenn Sie jedoch an einer Sehstörung leiden, können Sie sich die Kosten von der Krankenkasse wiederholen.

Hier bei uns sehen Sie die Preise von Sehtests, und wie diese sich genau zusammen setzen. In der Regel zeigt sich so ein Test als gute Investition, zumal eine gute Augenleistung zum Beispiel beim Führerschein sehr notwendig erscheint. So ist im Verkehr eine gute Sichtweise wichtig, um sich selbst und andere Menschen nicht unnötig zu gefährden. Ob nun im Beruf oder Alltag. Wir alle tragen die Verantwortung für das, was wir leisten. So gehört es auch zur Selbstfürsorge, für sich und seinen Körper zu sorgen. Das Auge ist somit das wichtigste und empfindlichste Organ, mit dem wir am Morgen nicht nur aufstehen, sondern den ganzen Tag verbringen.

Das wichtige Wissen, ob die Augen noch die richtige Sehleistung besitzen

Wenn ein Sehtest schon länger zurück liegt, kann es vonnöten sein, diesen zu wiederholen, um sich seiner Augenleistung vollkommen sicher zu sein. Eine Sehschwäche entwickelt sich nicht von heute auf morgen. Sie hat sich meist unbemerkt und schleichend über Wochen, Monate oder Jahre zu einem lästigen als auch unsichtbaren Übel entpuppt, was sich nie wieder loswerden lässt. Ein schlechtes Sehvermögen belastet nicht nur die Person selbst, sondern auch ihre gesamte Lebensweise. Mit einem zuverlässigen Seh-Check lassen sich Probleme nicht nur eindämmen, sondern mit anschließenden Maßnahmen fast beheben. Er kann die Existenz oder gar eine Arbeitsstelle retten. Eine klare Sicht durch die Augen trägt enorm zu einem sozialen Leben bei. Bei der Behebung der Sehstörung können unter Umständen eine Brille oder Kontaktlinsen eingesetzt werden.

Die Sehtest Preise hängen von der jeweiligen Variante ab. So ist beispielsweise eine genaue Brillenglasbestimmung eine externe Dienstleistung. Einzurechnen ist hierbei die Zeit der Optiker und die Nutzung spezieller Apperaturen. Bei den großen Anbietern wie Fielmann oder Apollo ist der Sehtest meist kostenfrei.

Preise der Sehtests beim Augenarzt

LeistungKosten
Sehschärfenmessung 3,50 bis 20 Euro
Hornhautverkrümmung3 bis 10 Euro
Räumliches Sehen14 bis 50 Euro
Gesichtsfeldmessung7 bis 55 Euro
Farbsehtest3 bis 40 Euro
Lichtreize35 bis 130 Euro

Der ausführliche Sehtest erkennt mehr als nur eine Schwäche!

Ein Sehtest kann sehr ausführlich sein, was ein Laie meist gar nicht denken vermag. Bei einem so genannten ausführlichen Test ist der Phoropter eine echte Hilfe. Das Gerät ähnelt einer riesigen Brille. Mit ihm werden unterschiedliche Stärken ausprobiert, bis die richtige gefunden ist. Hier versucht der Kunde Zahlen und Buchstaben zu erkennen und zu lesen.


Das ein professioneller Test für die Augen nicht immer kostenlos ist, erstaunt nicht wenige Verbraucher. Hier ist aber der Unterschied zwischen den Arten und einer Dienstleistung anzuerkennen. Das Wissen eines kostenfreien Tests stammt jedoch von dem Wissen während eines Brillenkaufes. Bei großen Firmen und Filialen ist es Gang und Gebe, das beim Kauf einer Brille der Sehtest quasi dazugehört. Üblicherweise hat ein Optiker bei jedem Sehtest einen Anspruch auf Bezahlung. Es ist also gut, wenn sich Kunden informieren, und vor einem Termin Preise einholen, um zu wissen, was sie zahlen müssen. Auf diese Weise spart sich der Verbraucher nicht nur einen unnötigen Schreck, sondern kann mehr als nur Geld einsparen. In der unten aufgeführten Tabelle ist eine Übersicht nur für Sie angelegt. Schauen Sie sich in aller Ruhe um. Viele Testarten liefern nicht nur Hinweise auf eventuelle Sehschwächen, sondern zeigen auch Anzeichen bei Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit, Farbsehschwäche oder auch in Fällen einer Mukala Störung.

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Was kostet ein Nachsendeauftrag?

Ein Nachsendeauftrag sorgt dafür, dass Ihre Sendungen bei einem Umzug zuverlässig an die neue Anschrift weitergeleitet werden. Aber auch bei einem Wechsel in eine Pflegeunterkunft oder einem Sterbefall in der Familie erfüllt der Service einen praktischen Nutzen. Der Nachsendeauftrag wird meist bei der Deutschen Post gestellt und kann in verschiedenen Paketen gebucht werden.

Private und gewerbliche Nachsendeaufträge

Die Deutsche Post bietet den Nachsendeservice für private und gewerbliche Kunden an. Dabei variiert der Preis nach Servicepaket und gewünschter Laufzeit. Der Nachsendeauftrag kann für 12 oder 24 Monate gestellt und danach auf Wunsch verlängert werden.

Kosten für private Nachsendung

Dauer des NachsendeauftragsKosten
12 Monate26,90 Euro
24 Monate34,90 Euro

Kosten für gewerbliche Nachsendung

Dauer des NachsendeauftragsKosten
12 Monate49,90 Euro
24 Monate69,90 Euro

In dem Nachsendeservice inbegriffen sind die Kosten für Briefe und Warensendungen. Päckchen oder Pakete kosten 6,99 Euro pro Zustellung. Die Weiterleitung von Blindensendungen ist dagegen kostenlos. Der Nachsendeauftrag gibt Ihnen die Möglichkeit Freunden und Familien rechtzeitig Ihre neue Adresse mitzuteilen. Die Post bietet zusätzlich den Service an, Unternehmen die neue Anschrift weiterzuleiten. Diesen Service können Sie bei einem Nachsendeauftrag aber auch verneinen.

Für welche Sendungen gilt der Nachsendeauftrag?

Die regulären Preise vom Nachsendeauftrag schließen Postkarten und Briefe in allen Größen mit ein. Dazu kommen Bücher- und Warensendungen, sowie Streitbandzeitungen. Auch Einschreiben und Dialogpost in Hüllen können an Ihre neue Adresse zugestellt werden. Für Pakete und Päckchen fallen zusätzliche Kosten von 6,99 pro Sendung an.

Zeitschriften, Zeitungen und Dialogpost sind dagegen nicht mit inbegriffen bei einem Nachsendeauftrag. Auch Express- und Pressesendungen können nicht an Ihre neue Adresse zugestellt werden. Denken Sie daran, bei diesen Sendungen rechtzeitig Ihre neue Anschrift mitzuteilen. So kann eine reibungslose Zustellung gewährleistet werden.


Die Nachsendung beantragen

Ein Nachsendeauftrag kann schnell und unkompliziert beantragt werden. Dafür müssen Sie in einer Postfiliale vor Ort oder online den passenden Antrag ausfüllen. Es wird empfohlen den Service zwei bis drei Wochen vor Ihrem geplanten Umzug zu beantragen. Mindestens fünf Werktage vorher sollte der Antrag fertig sein, damit bei der Zustellung Ihrer Sendungen keine Verzögerungen entstehen.

Die Nachsendung wird für 12 oder 24 Monate beantragt. In diesem Zeitraum sorgt die Post für die Zustellung der Sendungen an Ihre neue Adresse. Einen Monat vor Ablauf des Auftrags erhalten Sie eine Mitteilung und haben die Möglichkeit eine Verlängerung zu beantragen. Da die Deutsche Post eine Monopolstellung innehat, zahlt sich der Antrag dort besonders aus. Auf Wunsch teilt die Post Ihre neue Anschrift anderen Zustellern mit.

Der Nachsendeauftrag ins Ausland

Wenn Ihre neue Adresse nicht in Deutschland liegt, können Sie dennoch den Nachsendeservice in Anspruch nehmen. Dabei müssen zusätzliche Kosten und einige Einschränkungen in Kauf genommen werden. Zu den Preisen vom Nachsendeauftrag gesellen sich meist weitere Gebühren der Postgesellschaft des jeweiligen Landes.

Bei einer Nachsendung ins Ausland sind keine Pakete, Nachnahme- und Expresssendungen inbegriffen. Auch die Verlängerung des Nachsendeauftrags kann nach der Ablaufzeit nicht einfach online vorgenommen werden. Wenn Sie Pakete erwarten, kann der Nachsendeauftrag ins Ausland mit der Einlagerung kombiniert werden.

Alternativen zum Nachsendeauftrag

In einigen Fällen können Sie den Nachsendeauftrag bei der Deutschen Post zeitlich befristen. Dies ist möglich, wenn Sie für eine kurze Zeit abwesend sind. Alternativ eignet sich die Einlagerung Ihrer Sendungen. Wenn Sie für einige Wochen nicht zu Hause anzutreffen sind, können Sie Briefe und Pakete bei einer Postfiliale Ihrer Wahl einlagern lassen. Der Lagerservice kostet für einen Monat 9,90 Euro und kann auf bis zu drei Monate angesetzt werden.

Eine weitere Möglichkeit bei einem dauerhaften Umzug stellt der E-Postscan dar. Dabei werden die Sendungen gescannt und mit einer E-Mail an Sie weitergeleitet. Dieses Verfahren ist besonders bei wichtigen Briefen nützlich. Kataloge oder Pakete sind nicht inbegriffen. Die Sendungen werden eingelagert und zu einem vereinbarten Zeitpunkt an Ihre neue Adresse gesendet. Dieser Service kann monatlich gebucht und bezahlt werden.